Was uns von Angang an bewusst war: Um DigComp in unsere täglichen Arbeitsabläufe an der VHS Hannover integrieren zu können, müssen alle Mitarbeiter*innen eine klare Vorstellung haben, was DigComp eigentlich ist. Das bedeutet nicht nur, Faktenwissen dazu zu zu haben. Vielmehr sollten sie auch eine eigene Einstellung dazu entwickeln (egal ob positiv oder kritisch). So etwas kann nicht durch einen Sachvortrag erreicht werden. Es erfordert aktive Auseinandersetzung jedes einzelnen mit dem Thema. Als Erwachsenenbildner wissen wir, dass die besten und nachhaltigsten Lernergebnisse erzielt werden, wenn das Lernen in einer Gruppe stattfindet und wenn  Diskussionen und unterschiedliche Perspektiven einen guten Teil des Trainings bilden.

Deshalb war es von Anfang an unser Ziel, ein Workshop-Konzept für unsere Mitarbeiter zu DigComp zu entwickeln, das ihnen ermöglicht, sich durch verschiedene Formen der Interaktion mit dem gesamten komplexen DigComp-System vertraut zu machen.

Dies könnte Folgendes umfassen:

  • Einstiegs-Präsentation 
  • Sammlung von Erfahrungen mit digitalen Kompetenzen
  • Was sind digitale Kompetenzen überhaupt?
  • Ist der Begriff „digital” (im Gegensatz zu „analog”) gut gewählt? Oder führt er in die falsche Richtung?
  • Welche Erfahrungen habe ich mit den digitalen Kompetenzen unserer Kunden (Kursteilnehmenden)?
  • Ist DigComp der einzige Weg, um digitale Kompetenzen systematisch anzugehen?
  • Welche digitalen Kompetenzen sind für mich und für meine Lernenden relevant?
  • Wo im Alltag benötigen Menschen heutzutage digitale Kompetenzen?
  • Wie kann die Berücksichtigung digitaler Kompetenzen in Kursen eine Rolle spielen, die auf den ersten Blick nicht „digital” sind?